Zierquitten

Die Zierquitten stammen aus Japan, Korea und aus China und wachsen in unseren Breiten als Ziersträucher. Es sind kleine dornige Sträucher, die viel Sonne mögen, auf jedem Boden gedeihen und keiner besonderen Pflege bedürfen. Damit die Sträucher nicht zu dicht werden und die Früchte besser geerntet werden können, sollten sie nur gelegentlich mit einem Schnitt ausgelichtet werden.
Sie sind mit der essbaren Quitte verwandt und tragen ähnlich wie diese, harte Früchte. Hauptsächlich werden Sie jedoch wegen Ihrer schönen Blüten kultiviert, weniger wegen der Früchte. Was eigentlich schade ist.

Die Früchte haben eine Ähnlichkeit mit den echten Quitten, sind jedoch nicht so groß. Ab Mitte September reifen die bis zu 4 cm großen Früchte und leuchten grün- bis goldgelb. Sie verströmen einen intensiven fruchtigen Ananas-Geruch. Ansonsten sind sie ebenso hart und müssen gekocht werden, damit sie genießbar sind. Ein Gelee oder eine Marmelade aus Zierquitten ist etwas Besonderes und schmeckt süß-sauer. Die Früchte enthalten übrigens mehr Vitamin C als Zitronen, auch liegt der Pektin- und Mineralstoffgehalt höher als beim Apfel oder der Quitte.

Im Frühling ist nicht nur die Blüte, sondern auch im Winter ist die Zierquitte eine Bereicherung für den Garten.  Über die kalte Jahreszeit hängen am fast schwarzen Geäst die leuchtend gelben Früchte. In dem sonst kargen Garten, wirkt es nicht nur interessant, sondern bietet den Vögeln auch Nahrung.

Zierquitten bevorzugen sonnige Standorte mit durchlässigen Böden. In länger anhaltenden Trockenperioden sollte die Zierquitte gewässert werden. Die Blüten entwickeln sich am zweijährigen Holz.