Chamaecyparis - Scheinzypressen

Wir gehen im Folgenden ein wenig näher auf die Pflanzengruppe der Scheinzypressen ein. Unter dem botanischen Namen Chamaecyparis unterteilen wir diese Gattung in 5 Unterarten.  Der Unterschied zum weit verbreiteten Lebensbaum (Thuja) ist selbst von erfahrenen Gärtnern nur durch die gebogene Kronenspitze auszumachen. Scheinzypressen gelten durchweg als relativ raschwüchsig.



 

Pflanzen dieser Gattung lieben sonnige Standorte und frische, humose, gut durchlässige Bodengegebenheiten. Leicht feuchte Bedingungen sind ideal, jedoch sollte Staunässe vermieden werden. Bis die Pflanze vollständig angewachsen ist sollte regelmäßig gegossen werden. Ältere Pflanzen versorgen sich dann selbst. Nur bei längeren Trockenphasen sollte man hier unterstützend  gießen. Beim Gießen bitte beachten, dass Teich- oder gesammeltes Regenwasser ideal ist. Aus der Leitung bekommen wir eher zu kalkhaltiges Wasser. Ebenso sollten wir beachten, dass Kübelpflanzen natürlich einen erhöhten Wasserbedarf haben. Zur Düngung liegen die einfachsten und besten Erfahrungen darin, dass im März eine Düngung mit Blaukorn vorgenommen wird. Hier ist bereits ein Vorratsdünger enthalten. Ansonsten kann man im Frühjahr und Herbst organischen Dünger in den Boden einarbeiten. Für Kübelpflanzen gelten andere Bedingungen. Sie sollten in 4 wöchigem Abstand eine Flüssigdüngung für Grünpflanzen erhalten.
 
Wollen wir Scheinzypressenhecken oder Einzelpflanzen im Garten in gewünschter Höhe und Breite beibehalten, müssen Rückschnitte erfolgen. Im Frühling und Herbst sollte man hier tätig werden. Der natürlichen Verkahlung von innen her wird dadurch entgegengewirkt. Der Schnitt sollte nicht zu tief erfolgen weil die Pflanze am alten Holz nicht mehr austreibt. Scheinzypressen eignen sich auch ganz hervorragend zum Schneiden von Kugeln und anderen Formschnitten.



 

Chamaecyparis gelten als durchweg winterhart. Nur im Herbst gepflanzte Exemplare oder Kübelpflanzen sollten einen leichten Winterschutz erhalten.
 
Grundsätzlich kann man sagen, dass die beste Pflanzzeit für eigentlich alle Gehölze der Herbst ist. Der Boden ist dann noch warm und feucht. Die Pflanze kann sich rechtzeitig an den neuen Standort gewöhnen und im Frühjahr ohne Umpflanzstress austreiben.